Heute

Mein Leben, meine Lebensqualität, mein inneres Erleben und damit auch meine äußere Welt habe ich in den letzten Jahren entgegen meiner Prägungen in der Kindheit grundlegend verändert und zum Guten gewendet.

Diese Erfahrung und das Wissen, wie ein wirklich selbstbestimmtes Leben
möglich ist, gebe ich in meiner Arbeit gerne weiter.

Meine Ausbildungen

Das Leben selbst – mein Beruf, meine Berufung, waren und sind meine besten und wertvollsten Ausbilder.

Darüber hinaus habe ich im Laufe der Jahre auch eine Vielzahl an musiktherapeutischen Aus- und Fortbildungen bei verschiedenen LehrerInnen besucht.
Um meinem Wirken einen Rahmen zu geben, absolvierte ich 2019 die Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie. Seither bereichert die Gesprächspsychotherapie nach Rogers meine musiktherapeutische Arbeit. Inspiriert von dieser Methode, machte ich anschließend eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Klinikseelsorgerin und bin seither in der Kinderchirurgie der Uni-Klinik ehrenamtlich tätig. Aktuell bilde ich mich weiter mit dem Thema Gewaltfreie Kommunikation noch Marshall B. Rosenberg.

Mein privates Leben, das mich ebenso prägt, stelle mich in meinem 40. Lebensjahr nochmals auf mich alleine. Geboren in der Ortenau, verbrachte ich nach meiner Ausbildung beruflich viele Jahre in Karlsruhe. Dann ertrug ich die Dichte der Großstadt nicht mehr und zog in den Nordschwarzwald. Vier Jahre später war ich Eigentümerin eines schönen Grundstücks im Hochschwarzwald und zog deshalb nach Freiburg. Dort baute ich mir ein neues Leben auf, in dem mein Grundstück eine große Rolle spielt. Nebenberuflich hütete ich vier Jahre lang ein paar Schafe. Es zeigte sich, dass dies unpraktikabel ist, und war froh, meine Schafe an meinen Nachbarn in Freiburg in gute Hände geben zu können.  Ich experimentierte auf der Suche nach einer geeigneten Methode, das Grundstück ohne Tiere naturnah und ohne primären Maschineneinsatz zu bewirtschaften. Nun habe ich einen guten Weg gefunden, und auch die Natur hat ihren Raum, in dem sie ungestört sein darf.

Mein Weg

Nach einer traumatischen Kindheit mit viel körperlicher, emotionaler und mentaler Gewalt hatte ich als junge Erwachsene die meisten Erinnerungen daran verdrängt. Im Alltag funktionierte ich soweit und so gut, dass ich meinen Beruf ausüben konnte und in einer Partnerschaft lebte. Von einem er-füllten Leben war ich meilenweit entfernt.

Der Zufall ermöglichte mir, mein Elternhaus innerhalb eines Tages zu verlassen. Nach ungefähr zwei Jahren konnte ich einigermaßen angstfrei und selbstbestimmt meinen Alltag leben. Mit der Aussicht auf ein für meine Generation „übliches“ Erwachsenenleben stellte ich mir dann auch bald die Frage: und das soll dann mein Leben gewesen sein?

Ich wendete mich meinem Kindheitstraum zu – ich wollte singen können. Neben meinen alltäglichen Pflichten begann damit mein Weg zu mir selbst. Es waren immer wieder Hindernisse zu überwinden, so als ob das Leben mir immer wieder die Frage: willst Du wirklich? Und ja, ich wollte, und weil das Leben seine eigenen Wege geht, hat sich für mich nun etwas entwickelt, das weit über den Wunsch hinausgeht, singen zu können.

Ich erfuhr die heilsame Kraft der Musik, fand auch meinen Rhythmus, den ich als Kind nicht entwickeln konnte und kann heute sehr gut meinen eigenen Raum, meinen eigenen Schwingungsraum halten. Unabhängig davon, was im Außen schwingt.